Allgemeine Geschäftsbedingungen (ABG)

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind für eine Vielzahl von Fällen anwendbare vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (der Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrages stellt (§ 305 Abs. 1 BGB)  (Quelle IHK). Sie gelten gemeinsam mit dem individuell verhandelten Vertrag und etwaigen Anlagen zum Vertrag.

Verantwortliche

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1. Inhalte des Coaching-/Beratungsauftrags

Der Inhalt und gegebenenfalls das Ziel des Coachings/der Beratung beziehungsweise der einzelnen Einheiten (im Folgenden Auftrag genannt) werden zwischen Coach und Coachee gemeinsam im Rahmen einer Auftragsklärung festgelegt. Das Coaching erfordert die aktive Mitarbeit des Coachee, dieser leistet die eigentliche Veränderungsarbeit. Der Coach steht als fachkundige Prozessbegleiterin zur Seite. Die Wahl der Methode wie auch deren Abänderung unterliegt der Entscheidung des Coachs. Der Coachee handelt in jeder Phase der gemeinsamen Arbeit eigenverantwortlich und ist sich dessen bewusst. Er/sie ist für seine physische und psychische Gesundheit sowie sein Wohlbefinden während den Coaching-Einheiten in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die der Coachee aufgrund des Coachings durchführt, liegen in seinem/ihrem Verantwortungsbereich. Der Coach arbeitet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Lebens- und Sozialberaters. Die Haftung wird – mit Ausnahme einer Haftung für Personenschäden – auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.

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2. Vorerkrankungen

Der Coachee nimmt zur Kenntnis, dass bei Diagnosen, Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme ein sinnvoller Coachingprozess nicht gewährleistet werden kann und wird den Coach bei Vorliegen einer Krankheit oder Diagnose umgehend informieren. Bei bereits bestehender relevanten Behandlung/ Diagnose zum Zeitpunkt des Vertragsschluss‘ ist diese unter Punkt 2 des Vertrages („Vorerkrankungen“) zu vermerken.

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3. Ort des Coachings

Sofern im Einzelfall nichts anderes zwischen dem Coach und dem Coachee vereinbart wird, finden die Coaching-Einheiten online statt. Wird im Einzelfall ein abweichender Ort vereinbart, so kann der Coach zusätzlich eine Anfahrtskostenpauschale in Höhe der Benzinkosten zzgl. Einer Aufwandspauschale von 5,- Euro verrechnen.

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4. Honorar

Für seine Leistungen wird der Coach ein sofort fälliges Honorar von EUR 75,- pro Coaching-Einheit verrechnen. Eine Coaching-Einheit ist zeitlich nicht begrenzt, beträgt i.d.R. mindestens ½ bis 1 Stunde und wird beendet, wenn das Coaching erfolgreich zu Ende geführt wurde, oder wird unterbrochen, wenn eine Partei das Coaching aus zeitlichen, organisatorischen oder emotionalen Gründen nicht zielführend zu Ende führen kann. Es kann dann an einem Ausweichtermin fortgesetzt werden. Einen Anspruch darauf hat der Coachee nur, wenn das Coaching durch den Coach unterbrochen wurde (darüber hinaus sind mündliche Zugeständnisse und Vereinbarungen möglich). Passiert dies ein zweites Mal, darf der Coachee das gesamte Honorar – bis auf eine Anfahrts- und Aufwandspauschale – zurückverlangen. Die Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Coaching-Einheit ist im Honorar für diese Coaching-Einheit enthalten. Das Honorar ist umgehend per Vorkasse an die in der Rechnung angegebene Bankverbindung zu überweisen, und soll bis Fristende, spätestens aber bis 2 Stunden vor Coaching-Beginn eingegangen sein. Bezahlt der Coachee trotz Fälligkeit nicht, so ist der Coach ab dem auf die Fälligkeit folgenden Tag berechtigt, Verzugszinsen von 4 Prozent pro Jahr einzufordern. Darüber hinaus kann der Coach auch den Ersatz anderer, vom Coachee verschuldeter Schäden geltend machen, beispielsweise die notwendigen Kosten außergerichtlicher Betreibungs- oder Einbringungsmaßnahmen. Insbesondere wird der Coach dem Coachee für jede schriftliche Mahnung einen Betrag von EUR 5,00 in Rechnung stellen.

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5. Termine, Zeitintervalle und Ausfallshonorar

Die Termine und Zeitintervalle für die abzuhaltenden Coaching-Einheiten werden im Einvernehmen zwischen den Parteien festgelegt und sind beidseitig verbindlich. Kann der Coachee eine Einheit nicht wahrnehmen, so hat er dies dem Coach so früh wie möglich mitzuteilen (Absage). Erfolgt die Absage weniger als einen Werktag vor dem Termin, so ist das für diese Coaching-Einheit vereinbarte Honorar vom Coachee zu bezahlen. Sofern der Coach eine Coaching-Einheit nicht wahrnehmen kann, wird er im Einvernehmen mit dem Coachee einen zeitnahen Ersatztermin vereinbaren.

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6. Datenschutz

Die Datenschutzerklärung findet sich frei einsehbar hier auf der Website.

Sofern der Coachee eine Video-Aufnahme aller/einzelner Coaching-Einheiten per Zoom wünscht, soll dies im Vorfeld des Coachings im Vertrag festgehalten werden (Punkt 4 des Coaching-Vertrages). Ist die Aufnahme erwünscht, läd der Coach diese zunächst auf den Desktop herunter und anschließend mit der Einstellung „nicht gelistet“ auf seinen eigenen YouTube-Kanal hoch und löscht sie umgehend vom eigenen Rechner. Die Aufnahmen verbleiben auf YouTube, bis der Coachee die Löschung ausdrücklich wünscht (E-Mail genügt) oder der Coach sie aus anderen Gründen entfernt, letzteres frühestens aber nach einer Woche.

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7. Beendigung

Die Parteien können einen Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen auflösen (E-Mail genügt). Bereits erbrachte Leistungen bleiben hiervon unberührt, ebenso Punkt 5 der ABG.

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8. Allgemeine Bestimmungen

Für die vertragliche Beziehung zwischen den Parteien gilt deutsches Recht, unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit einem geschlossenen Vertrag einschließlich der Frage seines gültigen Zustandekommens wird hiermit ausschließlich die Zuständigkeit der deutschen Gerichte vereinbart. Neben den im Vertrag festgehaltenen Vereinbarungen bestehen keine mündlichen Nebenabreden. Sofern in einem Vertrag im Einzelnen nichts anderes vereinbart ist, bedürfen Änderungen und Ergänzungen des Vertrages, einschließlich dieses Formerfordernisses, der Schriftform.

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9. Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht

Der Coach ist zur Verschwiegenheit über die ihnen anvertrauten Angelegenheiten verpflichtet. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt nicht, wenn und insoweit der Coachee den Coach ausdrücklich schriftlich von dieser Pflicht entbindet, oder der Coach aufgrund gerichtlicher oder gesetzlicher Anordnung zur Auskunftserteilung verpflichtet ist.

Wünscht der Coachee die Entbindung des Coaches von der Verschwiegenheit gegenüber einer oder mehreren Person/en oder Firma/Firmen, kreuzt dieser die entsprechende Option im Vertrag an (Punkt 7) und füllt die Anlage 3 „Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht“ aus.

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