Was musst du beachten? Was sind die No Go’s, die Do’s und Dont’s? Ich zeige dir die Fallstricke und Potentiale von WindelFREI auf in diesen 10 Geboten!

Pflichtlektüre und Basis für Windelfrei-Profis und -Anfänger! 

Damit Windelfrei bindungsorientiert und eine Option für DICH und Jedermann/-frau bleibt!

1. Du sollst dich nicht stressen lassen!

(oder: bleib immer entspannt und ent-stresse, wenn nötig)

 

Windelfrei muss stress-frei bleiben! Wenn du merkst, dass dich das Abhalten stresst, überlege, woran es liegt. Meistens liegt es nicht am Abhalten selbst, sondern an den Bedingungen, unter denen du gerade lebst. Dies wirkt sich dann auf das Stillen, das Abhalten und eigentlich alle Bereiche aus, wo deine Geduld und Stressresistenz gefragt sind.

 

Beispiele: Zeitdruck von außen? Schaufel dir Zeit frei (ja, genau so!)! Viele Pipi-Unfälle draußen? Nimm mehr Wechselwäsche mit, nutze ein Backup oder ent-kompliziere die Baby-Kleidung.

 

Vorgehen: Stress wahrnehmen. Stressfaktoren ausfindig machen. Faktoren eliminieren oder reduzieren. Durchatmen. Lächeln. Weiter machen!

 

Falsch: Windelfrei ad acta legen und für gescheitert erklären – oder es gar nicht erst richtig angehen

Falsch: So weiter machen wie vorher und dir und deinem Kind weiterhin ein hohes Stresslevel zumuten

Richtig: Äußere Stressfaktoren reduzieren, Windelfrei anpassen und am Ball bleiben!

 

2. Du sollst dir keine Vorwürfe machen!

(oder: nimm die Dinge mit Gelassenheit und Nachsicht!)

 

Selbst-Vorwürfe sind nicht nur ungesund – sie bringen als solche auch einfach nichts! An der Vergangenheit kannst du nichts ändern, du kannst höchstens versuchen, es besser zu machen. Wenn du meinst, dass du mit der einen oder anderen Situation falsch umgegangen bist (kannst du das denn überhaupt mit Sicherheit sagen?!), hilft es nur, dies als wichtigen Schritt in einem niemals gradlinig verlaufenden Lernprozess zu betrachten und voranzuschreiten, ohne deine kostbare Lebenszeit mit einer irrelevanten Schuldfrage zu verschwenden.

 

Beispiele: Du kannst gerade nicht auf das Ausscheidungsbedürfnis deines Kindes eingehen? Erkläre es deinem Kind und es wird dies verstehen – und sieh ein, dass überall mal Abstriche gemacht werden müssen (siehe 5. Gebot!). Du denkst, du hast dich und dein Kind bisher zu sehr mit dem Abhalten gestresst? Nimm diesen Gedanken als deinen Gedanken an und verfahre nach dem 1. Gebot!

 

Vorgehen: Selbst-Vorwürfe als solche identifizieren. Die Kernbotschaft deiner Vorwürfe entziffern. Schlüsse für dein weiteren Vorgehen daraus ziehen. Vorwürfe passieren lassen und Frieden mit dir schließen.

 

Falsch: Sich von den Selbst-Vorwürfen zerfressen lassen!

Falsch: Selbstkritische Gedanken generell ignorieren.

Richtig: Vorwürfe wahrnehmen und ggf. daraus konstruktive Schlüsse ziehen!

 

3. Du sollst dein Kind nicht (be)drängen!

(oder: gib deinem Kind den Raum und die Zeit, die es braucht)

 

Vielleicht kennst du es aus anderen Bereichen oder von dir selbst: Was Pflicht ist, was unter Druck geschehen soll, womit „genervt“ und gedrängelt wird, das will man nicht mehr, das wird unattraktiv und kann alles zerstören. Also lautet die absolute Devise: Druck rausnehmen und nicht mehr mit dem Töpfchen hinterherrennen. Lass Pausen Pausen sein und lass dich ggf. auf den veränderten Rhythmus deines Kindes ein. Windelfrei ist Baby-geleitet (siehe 8. Gebot!), also nimm‘ dich zurück und komme wieder in die Beobachter-Rolle, dann erhältst du den Überblick und dein Kind den Spaß am Töpfchen zurück!

 

Beispiele: Dein Kind macht permanent demonstrativ neben das Töpfchen? Finde heraus, was es dir sagen will, vielleicht möchte es im Stehen pieseln oder auf die Toilette statt auf’s Töpfchen gehen, oder eine Zeit lang ganz in Ruhe gelassen werden mit seinem Geschäft! Dein Baby streckt sich beim Abhalten durch? Mach es ihm so angenehm wie möglich und respektiere im Zweifel sein NEIN.

 

Vorgehen: Anhalten. Alles aus der Hand legen. Einen Schritt zurück machen und durchatmen. Kind machen lassen. Kind beobachten. Auf dein Kind neu eingehen. Und ggf. einen Gang langsamer schalten. Machen lassen. Und die Eigendynamik deines Kindes genießen und dich daran orientieren.

 

Falsch: Mit Scheuklappen ständig mit Töpfchen in der Hand am Popo deines Kindes kleben und paranoid bei jedem verdächtigen Geräusch zum Töpfchengang drängen.

Falsch: Nachlässig und unaufmerksam werden.

Richtig: Behalte die Ausscheidungsbedürfnisse deines Babys/ Kindes im Blick, aber dränge dein Kind zu nichts: Im Zweifel lieber einmal innehalten und einen Gang zurückschalten – und schauen, was dein Kind KONKRET JETZT braucht!

 

4. Du sollst keine hohen Erwartungen hegen!

(oder: Lass jede Entwicklung auf dich zukommen und dich überraschen)

 

Erwartungen sind ein Thema für sich – und wer hat sie nicht? Die Orientierung nach oben ist ja per se nicht schlecht. Aber im Falle eines natürlichen Vorgangs, wie der Entwicklung der Wahrnehmung und der Kontrolle der Ausscheidungsprozesse, kann sie ganz böse Auswirkungen haben. Denn wir setzen etwas unter Leistungsdruck, was bedürfnisorientiert gedacht ist, aber ganz schnell zu repressivem Töpfchentraining abdriften kann. Abhaltepausen gehören dazu und das Trockenwerden ist kein fixer Zielpunkt, der in X Monaten zu erreichen ist. Hohe Erwartungen an dich oder das Kind sind Gift für sanfte und bedürfnisorientierte Ausscheidungskommunikation!

 

Beispiele: Dein Kind war die ersten Lebensmonate tagsüber trocken, und mit dem Krabbeln verweigert es das Töpfchen? Lass die Pause Pause sein und schau, was dein Kind gerade STATTDESSEN beschäftigt (7. Gebot). Die gewickelte Nachbarstochter ist mit 2 trocken geworden und dein Windelfrei-Kind ist es mit 2,5 noch nicht komplett? Höre auf zu vergleichen und betrachte dein Kind mal unter dem Aspekt seiner Vielfältigkeit, die aus viel MEHR als Windelfrei besteht!

 

Vorgehen: Deine Erwartungen auf frischer Tat ertappen. Kopfkino vorbeiziehen lassen. Kind anschauen. Augen für das Hier und Jetzt öffnen. Die Besonderheit des Moments und die Individualität deines Kindes genießen. Von jeder Entwicklung neu überraschen lassen.

 

Falsch: Schon davon prahlen, was dein Kind alles durch Windelfrei früher kann und können wird und damit schon sicher planen – Enttäuschung und Druck vorprogrammiert!

Falsch: Ambitionslos und ohne jeglichen Anspruch durch die Windelfrei-Zeit gehen (denn: gesunder Optimismus ohne hohe Erwartungen überträgt sich auch auf dein Kind)

Richtig: Den Moment zelebrieren, sich mit einem Augenzwinkern auf besonders positive Momente freuen und sich auch von Aus-der-Reihe-Ereignissen nicht aus der Bahn werfen lassen – die gehören dazu!

 

5. Du sollst nicht perfektionistisch sein!

(oder: Fünf gerade sein lassen, ist das A und O)

 

Perfekt gibt es sowieso nicht! Und Windelfrei ist alles andere als ein fertiges Rezept – es ist eine Einstellung, eine Form der Kommunikation, ein flexibles Angebot und höchst individuell! Wenn du versuchst, alles „richtig“ zu machen, wirst du zwei Probleme haben: 1. Du wirst niemals herausfinden, was „richtig“ ist, denn es gibt bei Windelfrei kein universelles „richtig“. 2. wirst du dich und damit auch dein Baby unter Stress setzen (siehe 1. Gebot!) und – rate mal: dann geht GAR NICHTS mehr!

 

Beispiele: Was heißt für dich „perfekt“? Niemals ein „Unfall“? Niemals eine Windel getragen? Immer wissen, was dein Kind will? Kein Fleck auf dem Sofa? „Vorzeige-Windelfrei-Baby“ auf Knopfdruck? Ich verrate dir mal was: Nichts davon funktioniert (auf Teufel komm raus) und nichts davon ist für Windelfrei zwingend nötig! Also lautet die Devise: Tschüß Perfektionismus – hallo Windelfrei!

 

Vorgehen: Ehrlichen Austausch suchen. Für verschiedene Wege offen bleiben. „Misserfolge“ als Bereicherung und individuelle Unterschiede als Normalität erkennen. Fünfe gerade sein lassen. Lachen. Dich und dein Baby lieb haben!

 

Falsch: Es immer besser und ohne Fehler machen wollen und das perfekte Rezept suchen.

Falsch: Alle Ideale fallen lassen – denn die treiben uns an und helfen uns, „dran zu bleiben“

Richtig: Schau auf euren ganz individuellen Rhythmus, schließe Freundschaft mit alternativen Wegen, die von deiner „Idealvorstellung“ abweichen und bleibe immer flexibel!

 

 

6. Du sollst andere nicht verurteilen!

(oder: Bleib friedlich und konstruktiv im Umgang mit nicht-Windelfrei-Eltern)

 

Wo wir gerade beim vergleichen und dem perfekten Weg sind: Genau, den gibt es nicht. Also höre auf, dich selbst, aber auch andere Eltern zu verurteilen. Windelfrei bedeutet liebevolle Kommunikation – und das solltest du auch im Umgang mit anderen Menschen leben. Wenn sie also kein Windelfrei machen, oder Wegwerfwindeln benutzen, heißt das nicht, dass sie GAR NICHT mit ihrem Kind kommunizieren, oder dass sie es absichtlich nicht tun.

 

Beispiele: Sei dir bewusst, wenn du prahlst, dass alles sich jederzeit ändern kann – und dass du vielleicht in anderen Bereichen nicht „die Super-Mama“ bist… Willst du wirklich Konkurrenz? Du beobachtest, wie eine Mama ihr Baby nicht sofort wickelt – obwohl du siehst, dass das Kind gerade groß macht? Verurteile nicht – wenn die Situation passt, gehe in Kommunikation mit ihr und frag‘ sie!

 

Vorgehen: Anderen Mamis auf Augenhöhe begegnen. Beobachtungen mit Reflexion begegnen. Situation und Beziehung zur Person einschätzen. Ggf. nachfragen. Eigene Ideen und Erfahrungen auf konstruktive Weise teilen – wenn es passt. Wertfrei bleiben. Freundschaft schließen.

 

Falsch: Öffentlich oder innerhalb der Community eindeutig persönlich verurteilen.

Falsch: Dringende konstruktive Äußerungswünsche aus Unsicherheit oder Angst vor Reaktionen unterdrücken. Fruchtbare, wertschätzende Diskussion ist immer erlaubt und wichtig!

Richtig: Aufeinander zugehen, nachfragen, Verständnis haben und voneinander lernen!

 

7. Du sollst Windelfrei nicht höher als alles andere priorisieren!

(oder: Behalte ALLE Bedürfnisse und Entwicklungen deines Babys im Blick)

 

Du kennst es auch, klar! Der Ärger ist groß, wenn die Ausscheidungs-kommunikation scheinbar nicht mehr klappt. „Mein Baby signalisiert nicht mehr!“ oder „was soll ich tun, wir haben plötzlich ständig Unfälle, ich bin so unglücklich“. All diese Aussagen und Gedanken haben natürlich ihre Berechtigung. Aber sie lassen eines aus dem Blick: Dein Kind hat TAUSEND mal mehr Dinge auf dem Plan, als „nur“ Windelfrei. Für uns ist es eine riesen Sache. Sie unterscheidet dich vielleicht von vielen anderen Müttern und gibt eurer Beziehung das ganz besondere Etwas. Für dein Kind: ein Bedürfnis wie jedes andere!

 

Beispiele: Ihr taucht gerade mitten in einen Abhalte-Streik? Dein Kind hört auf zu signalisieren oder ändert die Zeichen öfter als du hinterherkommst? Viele Unfälle? Alles doof? Windelfrei klappt gerade gar nicht? Mach‘ dir nichts draus, dein Kind kommuniziert dir doch ganz deutlich: Mama, jetzt spielt HIER die Musik! Denn deinem Kind ist gerade das Laufen oder das sich dir Widersetzenoder das Drehen üben viel wichtiger!

 

Vorgehen: „Problematik“ wahrnehmen. Herauszoomen und Blick wieder weiten. Dein Kind als Gesamtkunstwerk seiner Entwicklung erfassen. Windelfrei als ein Bedürfnis unter vielen anderen erkennen. Sich auf das für dein Kind aktuelle „Thema“ einlassen.

 

Falsch: Sich auf Windelfrei versteifen und die eigene Laune und Einschätzung der Beziehungsqualität nur davon abhängig machen.

Falsch: Windelfrei ad acta legen, weil eines der anderen Bedürfnisse „wichtiger“ sei (z.B. Schlaf) – diese sind keine Konkurrenten, sondern dynamische Ergänzungen!

Richtig: Das Große Ganze deines Babys im Blick behalten und jedes einzelne Bedürfnis im Zusammenhang zu den anderen betrachten – denn nur so kannst du dein Kind wirklich verstehen!

 

8. Du sollst Windelfrei nicht als DEIN Projekt betrachten!

(oder: Lass dich von Kompetenz und Bedürfnis deines Kindes leiten)

 

Ganz genau, Windelfrei ist nicht mehr als ein Bedürfnis deines Kindes, das du stillen möchtest, dem du nachkommst. Eine Form der Kommunikation über das Stillen, Nähe, Liebe hinaus. Es ist Baby-geleitet, wenngleich es AUCH deine Bedürfnisse und eure Lebensumstände berücksichtigt. Wenn es also schon ein Projekt ist, dann eher euer gemeinsames! Vereinnahme es nicht, sonst wird es zum Töpfchentraining oder gar zum Zwang. Glaub mir, wenn du dich zu sehr und alleine DARÜBER identifizierst, wird ein scheinbarer Misserfolg deine Stimmung senken und du baust automatisch Druck auf. Lass die Zügel los und übe dich in Sanftmut!

 

Beispiele: Du hast deine Erwartungen an dich und dein Baby hoch gehängt und willst auch nach außen mit Windelfrei glänzen? Das KANNST du nicht erzwingen. Erfolg ist bei Windelfrei nicht, immer unfallfrei zu sein. Und vor allem ist es nicht DEIN Erfolg. Es ist auch nichts, was dein Kind zu einem „guten“ Kind macht. Es ist eine natürliche Sache, von dir unterstützt, du bist nur der Komparse. Und wenn schon Erfolg, dann ist es der Erfolg eurer gemeinsamen Kommunikation!

 

Vorgehen: Erwartungen zurückschrauben. Blick auf’s Baby richten. „Erfolg“ neu definieren. Eure gemeinsamen Töpfchenerlebnisse feiern. Aber weder großartig loben noch tadeln.

 

Falsch: Sich über Windelfrei zu profilieren und sein Kind unter Erfolgsdruck setzen.

Falsch: Deine Rolle in der Sache unterschätzen – Windelfrei funktioniert tatsächlich nur MIT DEINER HILFE! Du bist also nicht „besser“, wenn du mit deinem Kind Windelfrei machst, aber du bist ein unentbehrlicher Part 😉

Richtig: Betrachte Windelfrei für dich als das, was es ist – du hilfst deinem Kind dabei, trocken zu bleiben – und respektierst dabei Vorlieben und Grenzen deines Kindes!

 

9. Du sollst nicht aufgeben!

(oder: Bleib am Ball – auch wenn es mal schwierig erscheint)

 

Manchmal ist es wie verflucht und du willst alles hinwerfen! Erfahrungsberichte anderer Windelfrei-Mamis und -Papis helfen oft, dir dann zu zeigen: „hey, Pausen sind normal, und Streiks gehören dazu“. Und dass du nicht jedes Pipi auffängst, ist auch kein Grund, alles hinzuschmeißen.

 

Beispiele: Denn Windelfrei heißt Kommunikation, und die bleibt auch bestehen, wenn dein Kind dir kommuniziert, dass es gerade eben NICHT draußen abgehalten werden will, oder dass es jetzt mal selbst entscheiden will, ob es auf’s Töpfchen geht oder nicht. Denk dran: Windelfrei ist eine Einstellung auf der Bandbreite zwischen „vollzeit Windelfrei“ und „momentan geht einfach mal GAR NIX“. Und trotzdem heißt all das: Wir bleiben stets in Kommunikation!

 

Vorgehen: Misserfolg und Erfolg umdefinieren. Motivation einholen. Austauschen. Nach vorn schauen. Streiks aushalten. Positiv denken. Immer wieder mal anbieten. Flexibel bleiben. Weiter machen 😉

 

Falsch: Alles hinschmeißen, wenn das Kind gerade nicht abgehalten werden will.

Falsch: Auf Teufel komm raus Vollzeit-Windelfrei zu forcieren versuchen, wenn Kind signalisiert, dass es gerade ÜBERHAUPT nicht will (siehe 3. Gebot).

Richtig: Windelfrei ist eine Angelegenheit mit Höhen und Tiefen, mit großen Glücksgefühlen und riesigen Zweifeln. Nimm es als das an, was es ist und gib deinem Kind immer weiter die Möglichkeit, ohne Windel auszuscheiden und mit dir darüber zu kommunizieren. Irgendwann ist jeder Streik mal um!

 

10. Du sollst Windelfrei nicht für dich behalten!

(oder: Tu Gutes und erzähl‘ davon! Hilf anderen Eltern, Windelfrei zu entdecken)

 

Windelfrei ist keine Religion und auch nicht (alleiniger) Maßstab für gute Elternschaft. Aber es ist ein Segen (das werden Windelfrei-Eltern mir bestätigen), davon zu wissen und diese Möglichkeit nutzen zu können. Und um die Möglichkeit zu bekommen, muss man/frau erstmal wissen, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt!

 

Beispiele: Nicht nur, wenn Kinder unter Koliken oder einem wunden Popo leiden, wenn sie unruhig stillen oder unruhig schlafen. Auch, wenn du merkst, dein Kind möchte dir noch viel mehr kommunizieren, bist du dankbar, wenn eine Mama dir erzählt „hör mal, weißt du schon, dass Babys uns zeigen, wenn sie mal müssen, und dass es ihnen gut tut, das nicht in der Windel verrichten zu müssen?“

 

Vorgehen: Zu Windelfrei stehen. Auch öffentlich gerne abhalten. Höflich und konstruktiv sein. In passenden Situationen oder bei Nachfragen von Windelfrei erzählen. Und bei Interesse helfen oder Tipps geben. Ggf. Blogs, Bücher und Windelfreiberatung/ -kurs empfehlen.

 

Falsch: Dich beim Abhalten verstecken oder doch Windeln nutzen aus Angst vor den Reaktionen anderer.

Falsch: Missionieren und Eltern die eigenen Erfahrungen aufzwingen, wenn diese dafür gar nicht offen sind – das ist unhöflich und im Übrigen zwecklos.

Richtig: Gib anderen (werdenden) Eltern die Möglichkeit, sich mit dem Gedanken an Windelfrei zu beschäftigen, indem du offen (und ungezwungen!) „zeigst“, dass Babys kompetent darin sind, mit uns über ihre Ausscheidungen zu kommunizieren, und ihnen von Windelfrei erzählst, wenn sie mehr wissen möchten. Trag‘ deine Begeisterung weiter, dann trägt sie viele Früchte!

 

 

… und was sagst du dazu?

 

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